Ein Buch zwischen Fantasie, Gesellschaftskritik und Hoffnung
Robert Wolfgang Segel im Interview: „Alice im verwundeten Land“
Jetzt reinhören: Das vollständige Interview und einen Auszug aus „Alice im verwundeten Land“ gibt’s hier in der Mediathek.
Was passiert, wenn aus dem Wunderland plötzlich ein verwundetes Land wird?
In unserer Sendung war Autor Robert Wolfgang Segel zu Gast. Mit seinem neuen Buch „Alice im verwundeten Land“ nimmt er die bekannte Geschichte von Lewis Carroll auf und versetzt sie in eine Welt, die unserer Gesellschaft an manchen Stellen ziemlich nahekommt.
Statt einer Reise voller Wunder erlebt seine Alice eine politische und gesellschaftliche Gegenwart, die satirisch überzeichnet ist. Es geht um Sprache, Macht, demokratische Verantwortung, Ausgrenzung – und auch um die Frage, wie wir als Gesellschaft miteinander umgehen wollen.
Robert Wolfgang Segel arbeitet als Lehrer an einer Nürnberger Realschule und schreibt gesellschaftskritische Kurzprosa und Romane. In unserem Gespräch erzählt er, warum er gerade die Figur Alice für sein Buch gewählt hat und warum es manchmal wichtig ist, Dinge nicht nur ernst, sondern auch überspitzt zu erzählen.
Es wurde aber auch persönlich: Wir haben darüber gesprochen, was Menschen heute Mut machen kann, wo Demokratie im Alltag beginnt und warum es sich lohnt, nicht einfach wegzuschauen.
Natürlich hat Robert Wolfgang Segel auch selbst aus „Alice im verwundeten Land“ vorgelesen.
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